Neuerungen im Heim 127

Ich habe das Heim gefragt, was die Kinder sich wünschen.

Platz 1 war, wie auch im Heim 126: Eine Fahrt an den Strand. Die Kinder haben schon viel davon gehört, aber noch nie im Leben das Meer gesehen.

Leider reichen die Mittel derzeit noch nicht, um eine solche Fahrt im Bus über rund 500km zu ermöglichen.

Platz 2 war ein kleines Fahrrad, für die kleineren Kinder. Das haben sie nun bekommen. Ein anderes, für die größeren Kinder, hatten wir schon vor rund einem halben Jahr anschaffen können.

DSCN2015_crIch freu mich wirklich, wenn ich diese glücklichen Kinderaugen sehe!

Im neuen Schlafsaal der größeren Mädchen haben wir über die letzten 6 Monate alle 11 Matratzen gegen neue ausgetauscht.

ReK127-2016-03-04-065923Platz 3 auf der Liste waren „Mosquiteiros“. Das sind Netze, die man zum Schutz gegen Mücken über den Betten aufspannt:

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Diese Netze sind zusätzlich zu den schon erfolgten Schutzmaßnahmen angebracht worden. Sicher ist sicher!

Einen kleinen, gebrauchten Computer hatten wir schon vor einigen Wochen sehr günstig erworben:

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Dann hab ich dem Heim etwas besorgt, was ihnen bislang vollkommen unbekannt war: Einen Rasenmäher. Bislang wurde der Rasen sehr unregelmäßig von einer fremden Person mit einem Rasentrimmer gekürzt.

ReK127-2016-05-23-160802Ich dachte mir, dass die Speisekarte des Heimes auch mal ein wenig Abwechslung vertragen könnte: Das Heim bekam einen Gas-Grill mit rotierenden Spießen:

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Ein gleichartiges Modell in Blau erhält auch das Heim 126.

Saubere Wäsche nun auch im Heim 126

Einige Monate nach dem Heim 127 hat nun auch das Heim 126 in Triunfo-PE eine Waschmaschine erhalten. Dies konnte durch Sonderspenden realisiert werden.

ReK101-2016-06-01-184839In Kürze erhalten sie auch noch Ventilatoren für den Schlafsaal und neue Matratzen.

Man should it not for possible hold…

Als der damaligen Moderator Werner Reinke (*) diesen Spruch vor rund 40 Jahren in seiner Radiosendung brachte, bin ich vor Lachen fast vom Sofa gefallen…

Die wörtliche Übersetzung von „Man soll es nicht für möglich halten“, die aber im Englischen überhaupt keinen Sinn ergibt…

Nun passiert im Moment etwas ähnliches. Paten, die kein Wort portugiesisch sprechen, versuchen durch Online-Übersetzungsprogramme wie z.B. Google-Translator, deutsche Briefe an ihr Patenkind ins Portugiesische übersetzen zu lassen.

Bitte, bitte: Tun Sie das dem Patenkind nicht an. Portugiesisch in Brasilien ist etwas anderes als Portugiesisch in Portugal. Woher wissen Sie, welches Portugiesisch das Übersetzungsprogramm benutzt?
Die Sprache, die im Nordosten von Brasilien gesprochen wird, basiert zwar auf dem Portugiesisch der Eroberer ab dem Jahr 1500, aber es haben sich so viele Eigenheiten ausgebildet, dass man mit einem computerbasiertem Übersetzer garantiert ins Fettnäpfchen tritt.

Als Pate ist der Übersetzungsservice durch Rette ein Kinderleben e.V. für Sie natürlich kostenlos. Wir arbeiten in Brasilien mit mehreren Deutschen Auswanderern zusammen, die Ihre Briefe liebend gerne und schnell übersetzen. So können Sie sicher sein, dass auch wirklich das in Brasilien ankommt, was Sie sagen wollten.

Seit es möglich ist Briefe über die Webseite von Rette ein Kinderleben e.V. an das Patenkind abzuschicken, steht die Übersetzung oft schon nach wenigen Stunden bereit.

(*)
Werner Reinke moderierte in den 70er und 80er Jahren im Hessischen Rundfunk die wohl beliebtesten Sendungen „Hitparade International“ und „Mittagsdiskotheke“. Seine markannte Stimme erkennt man unter Millionen…
my lovely mr. singing club…

Land unter in Haus 110

Im Haus 122 in Jaqueira haben wir ja, wie schon berichtet, eine etwas unkonventionelle „Staumauer“ am Eingangstor. Nun sieht es ganz so aus, als bräuchten wir etwas ähnliches für unser Haus 110 in Olinda.

ReK110-2016-05-09-162441Wenn es mal regnet, dann gleich richtig. Die Straße, an der unser „Casa Gerolf“  liegt, ist nur geringfügig über dem Meeresspiegel. Daher, und weil es ohnehin keine funktionierende Kanalisation gibt, steht das Wasser zentimeterhoch in den Straßen.
Und nicht selten eben auch im Haus:

ReK110-2016-05-09-141939Früher war dies mal eine Garage, heute ist dies der Versammlungsplatz der Mütter, wenn sie Ihren monatlichen Einkaufscoupon abholen.
Wir werden nun dicht am Tor eine ca. 15-20cm hohe Mauer errichten, damit das Wasser nicht mehr eindringen kann.
Die Fotos dazu folgen, sobald die kleine Staumauer steht.
——
Nachtrag, 2 Wochen später:
Da ist sie auch schon, unsere neue, kleine „Staumauer“:

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Neue Blusen für unserer Mitarbeiterinnen

Nach über 30 Jahren hatten die bisherigen, einheitlichen, weißen Blusen ausgedient. Sie waren modisch nicht mehr zeitgemäß, zu transparent und hatten natürlich noch das alte Logo.

Die Mitarbeiterinnen der Heime durften sich nun selbst aussuchen, welches Modell Sie in Zukunft bei der Arbeit tragen möchten. Vorgabe war: In jedem Heim sollten alle Mitarbeiterinnen das gleiche Modell tragen. Hier eine Auswahl:

ReK101-16-04-30-082629Dies ist die Version des Heimes 101 in Triunfo für „offizielle“ Anlässe.
Auf dem Bild von links nach rechts: Maria do Carmo (Carminha), Sandra, Lucélia, Flavia und ganz rechts Ana. Es fehlt Nildete.

Maria do Carmo arbeitet, zusammen mit Nildete, im Heim 126, welches auch in Triunfo liegt und von der Heimleiterin Sandra mit verwaltet wird.
Lucélia hatte schon bis ca. 2008 einige Jahre für uns gearbeitet. Nachdem Sie 2 Kinder bekam und daher einige Jahre zu Hause bleiben musste, hat Sie nun wieder eine Chance bekommen bei uns mitzuarbeiten.
Flavia war eigentlich die Assistentin des Heimes 109 in Jaboatão dos Guararapes. Sie hat aber eine kleine Tochter von 20 Monaten und bat um Versetzung in die Nähe von Triunfo, um näher bei Ihrem Kind zu sein.
Ana ist übrigens die Schwester von Sandra.

Das Heim 125 in Princesa Isabel entschied sich für diese Variante:

ReK125-2016-04-13-080132Links Damiana, in der Mitte die Heimleiterin Aparecida (Cidinha), rechts Zelma.

In unserem größten Heim 127 hat man sich diese Variante zur täglichen Arbeit ausgesucht:

ReK127-2016-04-08-154250Von links nach rechts: (auch eine) Aparecida, Josicleia, Edvânia, die Heimleiterin Eliane, Andréa und ganz rechts die Köchin Maria José.

Es gibt aber auch eine 2. und „offizielle“ Version, z.B. wenn man Schulen besucht, um die Noten der Kinder zu erfragen:

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Hier die Variante in Jaboatão dos Guararapes (Großraum Recife):

ADM-2016-05-02-162723Links sitzt Gabriela, die gerade anfängt den Beruf einer Assistentin zu lernen. In der Mitte „Jaidete“ (Maria das Graças), unsere „Administration“ für alle Heime in Brasilien. Rechts sitzt Anália Adriele, die Heimleiterin der Heime 103 und 109.
Auch das Heim 112 in Araçoiaba hat sich dem gleichen, gelben Design angeschlossen:

ReK112-2016-05-04-100911Hier steht links die Heimleiterin Cláudia zusammen mit Marilia, die ebenfalls seit kurzem die Arbeit einer Assistentin erlernt.

Hier die „offizielle“ Version der Heime 103, 109, 110 und 112:

ADM-2016-05-02-170050So sieht das im Heim 110 in Olinda aus:

ReK110-2016-05-12-092806Rechts im Bild die Heimleiterin Taís, links davor die Assistentin Regivânilia.

Das Heim 122 in Jaqueira hat sich für solch eine rote Version mit kurzen Ärmeln entschieden:

ReK122-2016-05-05-081907_crRechts die Heimleiterin Adriana und daneben die Assistentin Elane.

Festa de 15 anos

Die Feier zum 15. Geburtstag.

In ganz Lateinamerika feiert man dieses Fest. Dabei wird der Übergang vom Kind zur Frau gefeiert. Es wird anerkannt, dass dieses Mädchen nun Reife erlangt hat.

Ein solches Fest folgt gewissen Regeln. Man kann es ein wenig mit einem Debütantinnenball vergleichen. Daher tragen die Mädchen auch besonders schöne Kleider in allen Farben.ReK127-2016-05-01-174809Es wird zunächst „offiziell“, mit einem ausgewählten Partner getanzt, viel geredet, viel gegessen und dann, nach dem langen „Protokoll“, auch „wild“ und mit viel Spaß gefeiert.ReK127-2016-05-01-200458Das Fest, das Essen, die Musik, die gemieteten Kleider… All dies kostet eine Menge Geld, welches eine arme Familie natürlich nicht hat.

Seit mittlerweile 3 Jahrzehnten finanziert Rette ein Kinderleben e.V. seinen Patenkindern im entsprechenden Alter dieses Fest.
In diesem Jahr wurde der 1.Mai ausgewählt und die Mädchen aus den 4 Heimen 101, 125, 126, und 127 feierten in Triunfo die ganze Nacht durch.

Dieses Fest zum 15. Geburtstag ist wohl das größte Geschenk, welches man einem jungen Mädchen machen kann.

Bitte helfen Sie uns dabei, diese Tradition weiterführen zu können. Mit einer kleinen Spende können Sie bei uns viel bewirken. Danke!

 

Briefe an das Patenkind jetzt online schreiben

OnlinePaten erhalten bereits seit rund einem Jahr alle Briefe, Zeichnungen, Fotos, Schulergebnisse u.s.w. des Patenkindes in einem Online-Ordner in der Microsoft Cloud „OneDrive“ kostenlos bereitgestellt.

Nun bietet Rette ein Kinderleben e.V. den OnlinePaten zusätzlich an, Briefe an das Patenkind online zu schreiben und abzuschicken. Natürlich ebenfalls kostenlos.

Es entfällt also zum einen das Porto, um den Brief an das Patenkind an das Büro von Rette ein Kinderleben e.V. nach Limburg zu schicken, zum anderen geht es so natürlich schneller und einfacher.

Wie geht das?
Auf der Webseite www.rette-ein-kinderleben.de befindet sich die Menüauswahl „OnlinePate“. Dahinter steckt ein Formular, in das die Nachricht an das Patenkind geschrieben wird.

opWer bislang noch kein registrierter OnlinePate ist, kann sich hier formlos per Knopfdruck zu diesem kostenlosen Service anmelden und erhält kurzfristig den Link zum Online-Verzeichnis des Kindes an die angegebene E-Mail Adresse geschickt.

Es besteht auch die Möglichgkeit, ein Bild an das Schreiben anzuhängen.
Hierbei wurde aber eine Größenbeschränkung auf 3MByte festgelegt, da es keinen Sinn macht Bilder in maximaler Auflösung und ohne Komprimierung zu schicken.

Nachdem die Nachricht abgeschickt wurde, erhält der Absender eine E-Mail zur Bestätigung. Gleichzeitig erhält das Büro in Limburg die Nachricht und kümmert sich darum, dass der Brief schnellstens übersetzt wird.

Anschließend findet sich alles, also Original-Brief, mitgeschicktes Foto und die Übersetzung, im Online-Ordner des Patenkindes wieder.
Das Heim wird darüber informiert, dass es dem Patenkind dies alles zeigen nun kann.

Geld gespart, Zeit gespart: OnlinePate

 

 

Manchmal passieren Sachen…

Sachen passieren, die kann man sich gar nicht vorstellen…

Gestern Abend um 18:00Uhr (um die Zeit ist es im Nordosten von Brasilien schon dunkel) klingelt jemand bei unserem Heim „Casa Katja“ in Triunfo und übergibt uns ein Baby, ein kleines Mädchen, das gerade einmal 20 Tage als ist.

Es stellt sich heraus, dass die Justiz dieses Kind einer Familie weg genommen hat, weil die Mutter es wohl geschlagen hat und der Vater das Baby dann für R$50 (ca. 12€) verkaufen wollte, um an Geld für Drogen zu kommen.

Unsere neue Assistentin Gabriela, die gerade heute Ihren 1. Arbeitstag hatte, hat sich die ganze Nacht liebevoll um das Baby gekümmert.

ReK101-16-02-29-192845Da unsere Köchin im Heim 126, Sra. Nildete, erst vor wenigen Monaten Oma geworden war, konnte von Ihrer Tochter auch schnell alles nötige an Fläschchen, Kleidung usw. beschafft werden.

Heute Nachmittag um 16:00Uhr wurde das Kind dann abgeholt. Es wird von der Justiz in ein Waisenhaus in Recife gebracht.

Die Heimleiterin Sandra schrieb noch: Nach dieser schlaflosen Nacht hat sich Gabriela entschieden, erstmal mit dem „Kinderkriegen“ zu warten… Das kleine Baby schrie wohl fast die ganze Nacht und wollte nicht schlafen…

Im Kampf gegen die Moskitos

Während ein Mückenstich früher nur ein lästiges Jucken war oder manchmal  auch das Dengue Fieber brachte, so ist durch den ZIKA Virus eine neue, ernstzunehmende Gefahr aufgetaucht.

Aus Erfahrung weiß ich, dass es vieles gibt, was in Brasilien umständlich gehandhabt wird oder nicht wie gedacht funktioniert. Nun hat das Land aber eine „Anti-Moskito“ Kampagne gestartet, die wirklich beeindruckend ist. Die Bevölkerung wird ausgiebig und auf verschiedensten Wegen aufgeklärt und erinnert, wo die Moskitos lauern und was man dagegen machen kann. Man „steht im Fernsehen damit auf und geht damit schlafen“, sagte mir Sandra, die Heimleiterin vom Heim 101 in Triunfo.
Zusätzlich gingen Polizei, Armee und Helfer in praktisch jeder Stadt, in jedes Haus, auf jeden Hof, in jeder Straße und suchten nach stehendem Wasser. Ich stelle mir gerade vor, die Bundeswehr würde in Deutschland in jedes Haus kommen und jeden Blumentopf kontrollieren…

Auch alle Heime von Rette ein Kinderleben e.V. wurden be- und untersucht. Es gibt auch in unseren Heimen Stellen, die früher nicht beachtet wurden. Da waren z.B. Pfützen von Abwasser zwischen dem Heim 103 und der Wand zum Nachbarhaus. Sowas gibt es nun nicht mehr.

Zusätzlich zu den Informationen und Aktionen der zuständigen Ämter habe ich angeordnet, dass in allen Heimen von Rette ein Kinderleben e.V. weitergehende  Maßnahmen ergriffen werden. Sämtliche Fenster, in allen Heimen, wie hier im Heim 127, werden mit „Tela mosquiteira“, einem feinen Netz aus Kunststoff, bespannt.

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Hier die Schlafsaalfenster des Heimes 126:

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In allen Heimen steht nun „BAYGON“, ein Insektenspray, bereit. In den Heimen, in denen nachts Patenkinder schlafen (und zusätzlich in deren Küchen), werden elektrische Insektenvernichter („Mückengrill“) aufgestellt.

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In jedem Quartal werden, in jedem Heim, alle jugendlichen Patenkinder zu Versammlungen einbestellt, in denen wichtige Dinge wie Verhütung, sexuell übertragbare Krankheiten (wie u.a. HIV) oder andere wichtige Themen besprochen werden. Derzeit dreht sich in diesen Versammlungen alles um Moskitos und die damit verbundenen Krankheiten.

Hier eine solche Versammlung im Heim 102 in Igaci-AL:

rek-102-2016Auch im Heim 101 hat man sich im Rahmen dieser „Reunião dos adolescentes“ intensiv mit Mücken, Übertragungswegen und Krankheiten beschäftigt. In mehreren „Workshops“ haben die Jugendlichen Plakate gemalt und das Gelernte den anderen Gruppen vorgetragen:

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Wenn ein externes Patenkind eine Sonderspende erhält, kaufen wir nun auf jeden Fall auch BAYGON, sowie ein „Repellent“, mit dem man sich einreiben kann, um Mücken zu vertreiben.

ReK112-2016-02-16-150516Wir empfehlen den Familien auch „Mosquiteiros“. Das sind Netze, die über dem Bett aufgehängt werden, damit man im Schlaf nicht gestochen wird. 90% der Stiche erfolgen nachts und im Haus. Kosten ca. 15€ pro Bett.

ReK112-2016-02-15-143943In den Häusern der Familien ist ein weitergehender Schutz meist nicht möglich, da für jedes Fenster Kosten von ca. 25€ entstehen würden, die für die armen Familien nicht bezahlbar sind.

Bitte denken Sie auch an Ihr Patenkind. Mit einer kleinen Sonderspende können Sie dafür sorgen, dass sich die Familie besser schützen kann!

Neues aus dem Heim 127

Die Sommerferien sind zu Ende und das Heim 127 ist wieder voller Kinder.

Hier einige Eindrücke von Dingen, die sich dort während der Ferien geändert haben:

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Das neue „Schwimmbad“ des Heimes. Einige Heime hatten Ihre Weihnachtsfeier in ein Schwimmbad verlegt. Diese Bilder mit glücklichen Gesichtern brachten mich spontan auf die Idee, dieses 2000L Bassin zukaufen. Ich hätte nicht gedacht, dass sooo viele Kinder hineinpassen.
Sobald es dunkel wird, kommt eine verschnürbare Plastikplane darüber, damit wir keine Brutstätte für Moskitos haben.


 

ReK127-2016-02-15-143730Für die Küche habe ich eine Mikrowelle gekauft. Ich erlebe in Brasilien zu oft, dass zubereitetes Essen schon wieder kalt geworden ist, bis es auf den Tisch kommt. Nun bekommt man es in ein paar Sekunden wieder heiß.


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Der alte Fernseher hatte nach vielen, vielen Jahren seine Schuldigkeit getan. Jetzt hat das Heim einen 32″ Fernseher und eine Satellitenschüssel mit Digitalempfänger. Statt endlosen Telenovelas gibt es nun auch Kinderprogramme, Spielfilme und, worauf ich besonderen Wert lege, auch Nachrichten.


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Dieses Trampolin nennt man in Brasilien „Pula-Pula“. Es stammte aber von der Stadt Santa Cruz da Baixa Verde, die es dem Heim einige Zeit auslieh.


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Und hier noch einmal der neu gestaltete Schlafsaal der größeren Mädchen.